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Neues Filmprojekt für 2016 geplant

2. Dezember 2015     / / / / / / / /

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Christian Macek von Partysan Pictures plant einen neuen Dokumentarfilm, welcher 2016 in die Produktion gehen soll. Im neuen Film geht es darum, wie wir damit umgehen können, dass immer mehr Menschen den etablierten Medien und der Wissensschaft nicht mehr vertrauen. Der Filmemacher möchte konkret diesen Fragen auf die Spur gehen: Welche Konsequenzen hat das für die Gesellschaft und wie kann jeder einzelne einen Weg finden damit möglichst konfliktfrei umzugehen?

Die Finanzierung und das genau Budget sind noch nicht definiert. 

Treatment:

Beschreibung kurz: 

Der Filmemacher hat das Gefühl, dass es immer schwieriger wird mit seinen Freunden und Bekannten über gewisse Themen zu diskutieren. Den Grund dafür sieht er im schwindenden «informierten Konsens», welcher durch das Internet, insbesondere durch die Sozialen Medien vorangetrieben wird. In der Dokumentation macht sich der Filmemacher auf eine Spurensuche nach der Wahrheit in den Medien und den richtigen Umgang mit Information und den Mitmenschen, deren Vertrauen in die klassischen Medien und Institutionen abhanden gekommen sind.

Umfang:

Working title: Nichts als die Warheit
Kategorie: Dokumentation
Länge: ca. 25 Minuten
Perspektive: Ich Erzähler, objektiv – neutral
Stil: Off Stimme / Interviews mit Experte – der Filmemacher macht sich auf die Suche nach Antworten zu seiner Problemstellung
Mögliche Verwertung: TV, Internet, Podien, Kongresse und Vorträge, Soziale Medien
Sprachen: Hochdeutsch & Englisch / 2 Endfassungen

Storyboard grob:

Durch das Internet erleben wir momentan eine neue Kommunikationsrevolution. Jeder wird zum Publizist und die früheren Instanzen und Informationsmonopole werden in Frage gestellt und herausgefordert. Immer weniger haben wir einen informierten Konsens. Viele Leute lesen keine Zeitung mehr, misstrauen den Medien wie auch den öffentlichen Ämtern. In vielen Diskussionen dominieren die Emotionen und persönliche Erlebnisse aus der Peer Group. Wissenschaftliche Studien und Fakten haben oft einen schweren Stand, auch weil der Suchalgorithmus von Google die Glaubwürdigkeit der Quellen noch nicht berücksichtigt. Ausserdem bieten die Sozialen Medien einen Nährboden für Verschwörungstheorien und rechtes Gedankengut.

Der Filmemacher möchte in der Dokumentation folgenden Fragen nachgehen: – Wie hat sich der Medienkonsum in den letzten 100 Jahren verändert? – Wie ist die neue Kommunikationsrevolution geschichtlich einzuordnen (Kirche, Buchdruck, Staatliche Medien, Parteimedien, offene Kommunikation mit dem Internet). – Was kann man noch glauben? Wie ordne ich Quellen richtig ein? – Woher kommt das Misstrauen gegenüber den etablierten Medien und wie gefährlich ist dieses Misstrauen? Was sind die Chancen und Risiken für das soziale Gefüge wenn wir uns nicht mehr auf eine Informationsbasis einigen können. – Was ist informierter Konsens und was sind die Folgen wenn dieser wegfällt.

Die Dokumentation besteht aus 3 Teilen.

1. Einordnung / Prolog
Ausgangslage (Siehe oben) Geschichtliche Einordnung Fragestellungen (Siehe oben)

2. Recherche / Interviews / Der Filmemacher auf der Suche nach Antworten zu seinen Fragen.
Der Filmemacher (evtl. gleichzeitig der Erzähler) sucht Antworten auf seine Fragen. In diesem Findungsprozess nach „der Wahrheit, nichts als der Wahrheit“ spricht er mit Experten und Wissenschaftlern. Die Interviewpartner und Themen sind:

Historiker: Informationsmonopole, Informationskrise nach der Erfindung des Buchdruckes, Auswirkungen des Internets.
Medienwissenschaftler / Medienpädagogen: Mediennutzung, Chancen und Risiken Soziale Medien, Einordnen von Quellen, wie prüfe ich eine Meldung auf Wahrheit?
Psychologen: Woher kommt das Misstrauen gegenüber den etablierten Medien, dem Staat? Was macht Verschwörungstheorien so attraktiv? Wie nehmen wir Informationen auf (Bias-Theorien, Bestätigungsfehler, Belohnungssystem)? Wie sollen wir mit anderen Meinungen umgehen, wenn wir uns nicht auf die gleiche Informationsbasis stützen wie das Gegenüber?
Journalisten: Wie arbeiten Journalisten, was sind die journalistischen Grundsätze? Wie gehen Journalisten damit um, dass sie so unbeliebt sind und viele ihnen nicht trauen?Was sind die Ursachen dafür? Wissenschaftler / Experten: Forschungsergebnisse, Einordnung, Trends und Zukunftsvisionen.

3. Fazit
Zusammenfassung der gewonnenen Erkenntnisse und ein Fazit vom Filmemacher, was er für Schlüsse zieht, nachdem er geforscht hat. Eventuell Warnungen vor möglichen Konsequenzen wenn der informierte Konsens fehlt, falls sich dies aus den Recherchen ergeben sollten.

Anmerkung:
Der rote Faden entsteht durch den Erzähler, welcher merkt dass er immer mehr Konflikte in seinem Umfeld erlebt, weil man nicht gleicher Meinung ist. Themen, über welche früher nie diskutiert wurden (weil es für alle klar war, das etwas so ist oder das man etwas so macht) arten heute schnell in Diskussionen und manchmal auch Streit aus. Alles scheint man in Frage zu stellen. Der Filmemacher macht sich also auf die Suche nach den Ursachen dieses Phänomens und sucht Antworten darauf, wie er damit umgehen soll. Auf dieser Suche interviewt er Menschen, die sich mit dem Thema befassen und kompetent Antwort geben können. Daraus zieht der Filmemacher am Ende ein Fazit.

 

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